„Bruckner- Dimensionen“

Die „Bruckner-Dimensionen“ eröffnen einen faszi- nierenden Einblick in die Welt der kreativen und handwerklichen Arbeitsweise von Anton Bruckner. Sowohl KennerInnen als auch MusikliebhaberInnen schätzen das jährliche Brucknertage-Symposion, welches rituell am Nachmittag vor dem abendlichen Symphoniekonzert statt ndet.
Im prunkvollen Ambiente des Altomonte-Saales lassen uns heuer zwei namhafte Brucknerforscher an ihrem fundierten Wissen über den Meister und seine Arbeitstechnik teilhaben: Die Musikwissenschaftler Benjamin Korstvedt und Benjamin Gunnar Cohrs.
Während sich Benjamin Korstvedt vor allem dem Ende des ersten Satzes der Sechsten widmen wird und uns an diesem Beispiel verständlich erläutern wird, welche kompositorische Wende diese „Coda“ für Bruckner bedeutet hat, wird Benjamin Gunnar Cohrs anhand seiner jüngsten sensationellen Bruckner- Handschrift-Funde der Sechsten in St. Florian und Wien die Geschichte des Werkes neu erzählen.

Datum: Freitag, 19. August 2016
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: Augustiner Chorherrenstift
St. Florian, Altomonte-Saal

Interpreten

Benjamin Korstvedt, USA

„The Path to the ‚Homeric Seas‘: on Bruckner‘s symphonic style, ca. 1880“

Benjamin Gunnar Cohrs

„Bruckners Sechste: Wirklich kein Stiefkind mehr?“

Michael Wruss

Moderation